Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Al-Biruni

- Al-Biruni -

Al-Biruni :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Al-Biruni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Statue von Al-Biruni im Laleh-Park in Teheran

Abū 'r-Raiḥān Muḥammad ibn Aḥmad al-Bīrūnī (persisch ابوریحان بیرونی‎; arabisch ابو الريحان محمد بن احمد البيروني‎) (* 4. September 973 in Kath unweit des heutigen Xiva, damals Hauptstadt Choresmiens; † 9. Dezember 1048 in Ghazni) war persischer Universalgelehrter, Mathematiker, Kartograph, Astronom, Astrologe, Philosoph, Pharmakologe, Forschungsreisender, Historiker und Übersetzer aus Choresmien.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben und Werk

Illustration einer Mondfinsternis aus Kitab-al-tafhim

Biruni wurde schon in sehr jungen Jahren von dem Samaniden-Prinz und Mathematiker Abu Nasr Mansur ausgebildet, mit dem er dann viele Jahre zusammenarbeitete. Die ersten 20 Jahre lebte er in Kath und Köneürgenç. Dort wirkte zu dieser Zeit der vor allem als Mediziner bekannte Ibn Sina.

Bürgerkriege zwangen ihn zur Flucht. Er lebte in ärmlichen Verhältnissen in Ray nahe dem heutigen Teheran. Dank der Aufzeichnungen seiner astronomischen Beobachtungen kennt man einige Stationen seines bewegten Lebens. Die Beobachtung einer Mondfinsternis am 24. Mai 997 in Khat zeigt, dass er wieder in die Heimat zurückgekehrt war. Er hatte mit Abu'l-Wafa verabredet, dieses Ereignis in Bagdad zu beobachten. Durch Vergleich der beobachteten Eintrittszeiten des Erdschattens konnten sie die Differenz in den geographischen Längen von Kath und Bagdad bestimmen. Er beschäftigte sich in dieser Zeit mit Astronomie, Chronologie und Kartographie. 1017 eroberte der Ghaznawiden-Herrscher Mahmud von Ghazna Kath und nahm Al-Biruni und Abu Nasr Mansur als seine Gefangenen mit nach Ghazna. In der Folgezeit erhielt er von Mahmud finanzielle Zuwendungen für astronomische Aufgaben. Die Beobachtung einer Sonnenfinsternis am 8. April 1019 in Laghman nördlich von Kabul zeigt, dass er sich zumindest im Herrschaftsbereich Mahmuds frei bewegen konnte. Er bestimmte auch die genaue Geographische Breite von Kath.

Ab 1022 beherrschte Mahmud Teile von Nordindien. Al-Biruni begleitete ihn auf diesen Feldzügen. Er war der erste Muslimwissenschaftler, der sich mit der brahmanischen Wissenschaft beschäftigte und darüber im Kitâb-al-Hind umfassend berichtete. Er übersetzte zahlreiche arabische und griechische Werke ins Sanskrit, darunter die Elemente des Euklid. 1023 ermittelte er mit einem von ihm erfundenen neuen Messverfahren den Radius der Erdkugel zu 6339,6 km. Der Radius am Äquator der Erde beträgt tatsächlich 6378,1 Kilometer. Somit errechnete Biruni den Radius der Erde am Ufer des Kabulflusses - damals Indus genannt - (beinahe am Äquator) mit 6339,6 km ziemlich genau. Abu Raihan Mohammad Al Biruni konstruierte das erste Pyknometer. Damit bestimmte er die Dichte (spezifische Gewicht) von Elementen.

Al-Biruni (Iranische Briefmarke, 1973)

[Bearbeiten] Ehrungen

Sein Geburtsort wurde in Biruni umbenannt. Die Universität Schiraz benannte ihr astronomosches Observatorium Abu Reihan Observatorium. Die Internationale Astronomische Union (IAU) ehrt ihn mit dem Mondkrater Al-Biruni.

[Bearbeiten] Schriften

Al-Biruni schrieb etwa 146 Bücher mit geschätzten 13000 Seiten Umfang und tauschte sich mit Kollegen wie Avicenna (Ibn Sina)per Briefverkehr aus. Etwa ein Fünftel seines Werkes ist erhalten geblieben, darunter:

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

rencontre

Al-Biruni - En savoir plus

Rencontre Al-Biruni - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.