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Die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) (französisch Action pour une Suisse Indépendante et Neutre [ASIN], italienisch Azione per una Svizzera neutrale e indipendente [ASNI]) ist eine rechtskonservative politische Organisation, die am 19. Juni 1986 aus dem damaligen Aktionskomitee gegen den UNO-Beitritt als Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB gegründet wurde.
Das offizielle Organ der AUNS heisst seit September 2007 «AUNS Klartext» und wird jährlich sechsmal publiziert. Die Zeitschrift hiess zuvor «Grauer Brief» und erschien erstmals 1986. [1]
Die AUNS sieht sich als Kämpferin für die Wahrung der Unabhängigkeit, der Neutralität und der Sicherheit der Schweiz. Sie ist insbesondere gegen jegliche Annäherung an die Europäische Union und die Teilnahme der Schweizer Armee an UNO-Einsätzen im Ausland. In der Vergangenheit setzte sie sich gegen einen Beitritt der Schweiz zur UNO, gegen die beiden bilateralen Vertragspakete der Schweiz mit der EU, die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die neuen EU-Mitgliedsstaaten von 2004, den Beitrag der Schweiz zum EU-Kohäsionsfonds und gegen die Möglichkeit der Bewaffnung von Schweizer Soldaten während Einsätzen im Ausland im Auftrag der UNO ein. Von den oben aufgelisteten Abstimmungen wurde nur beim Nicht-Beitritt der Schweiz zum EWR wurde ihrer politischen Agenda entsprochen.
Die Organisation zählt nach eigenen Angaben ungefähr 34’000 Mitglieder und 3’000 Gönner.
Von 1986 bis 2003 wurde die AUNS vom SVP-Politiker Christoph Blocher präsidiert. Seit dessen Wahl in den Bundesrat führte Nationalrat Pirmin Schwander die Organisation zunächst interimistisch; seit dem 15. Mai 2004 ist er Präsident. Als Vizepräsidenten amtieren Jean-Dominique Cipolla , Rudolf Syz und Luzi Stamm. Weitere Vorstandsmitglieder der AUNS, sind die SVP-Nationalräte Oskar Freysinger, Christoph Mörgeli, Lukas Reimann sowie der Vizepräsident der SVP Schweiz, Yvan Perrin. Geschäftsführer ist Nationalrat Hans Fehr.