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| Gemeinde Akrotiri Δήμος Ακρωτηρίου |
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Griechenland | |
| Verwaltungsregion: | Kreta | |
| Präfektur: | Chania | |
| Geographische Koordinaten: | 35° 32′ N, 24° 8′ O35.533333333324.1333333333Koordinaten: 35° 32′ N, 24° 8′ O | |
| Höhe ü. d. M.: | 0 bis 528 m (Skloka) |
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| Fläche: | 112,6 km² | |
| Einwohner: | 10.321 (2001[1]) | |
| Bevölkerungsdichte: | 91,7 Ew./km² | |
| Sitz: | Pithari | |
| LAU-1-Code-Nr.: | 940200 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Lage in der Präfektur Chania | ||
Akrotiri (griechisch Ακρωτήρι (n. sg.), übersetzt: „Kap“) ist der Name einer 112 km² großen Halbinsel im Nordwesten der griechischen Insel Kreta. Frühere Namen der Halbinsel waren „Kiamon“ oder zu byzantinischer Zeit „Charaka“.
Im Rahmen der griechischen Gemeindereform 1997 wurde für die auf dem Gebiet der Halbinsel neu gegründeten Gemeinde Akrotiri der geographische Name der Halbinsel übernommen. Die Gemeinde (der Dimos) Akrotiri gehört zur westlichsten kretischen Präfektur, dem Nomos Chania.
Inhaltsverzeichnis |
Die Halbinsel Akrotiri liegt vor der Nordküste Westkretas. Die in nordöstlicher Richtung tropfenförmig ins kretische Meer herausragende Halbinsel ist im Südwesten mit Kreta durch eine weite Landbrücke verbunden. Hier liegt im Westen Chania, die zweitgrößte Stadt Kretas, und im Osten die Hafenstadt Souda. Die von der Halbinsel abgeschlossene Souda-Bucht ist der größte Naturhafen der Insel.
Der südwestliche Teil der Halbinsel wird durch ein Plateau gebildet, das 100 bis 200 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Dieses Plateau läuft im Westen der Halbinsel in der Bucht von Kalathas (Όρμος Καλάθας) aus. Der Nordostteil der Akrotiri dagegen ist recht bergig, die höchste Erhebung der Halbinsel ist im Osten der Berg Skloka mit 528 Metern Höhe.
An der auf der Landverbindung mir Kreta verlaufenden westlichen Gemeindegrenze berührt das Gemeindegebiet von Akrotiri im nördlichen Bereich das der Präfekturhauptstadt Chania, im südlichen das der Gemeinde Souda.
Die Gemeinde Akrotiri wird gebildet aus den Orten:
Die Akrotiri war ursprünglich rein landwirtschaftlich geprägt, in den niederen Teilen herrschen Garten- und Olivenanbau vor. In jüngerer Zeit wird vor allem im Südwestlichen Teil in Küstennähe viel gebaut, die relative Nähe zur Großstadt Chania machen diesen Teil der Halbinsel zu einem attraktiven Wohngebiet, die Stadt wächst hier über ihre Gemeindegrenze hinaus auf das Gebiet der Halbinsel. Im gleichen Bereich breitet sich in Strandnähe ebenfalls die Tourismuswirtschaft aus. Neben der Dauerwohn-Bebauung entstehen hier auch ganze „Dörfer“ aus Ferienwohnungen.
Der nach dem Volkshelden Daskalogiannis benannte internationale Flughafen Chania liegt auf dem Plateau im südlichen Teil der Halbinsel Akrotiri. Neben dem Flughafen von Iraklio ist er der zweitwichtigste Flughafen Kretas. Im Bereich des Flughafens und entlang der Straßenverbindung nach Souda und Chania lassen sich verstärkt Wirtschaftsbetriebe nieder.
In der Nähe von Katholiko gibt es zahlreiche Höhlen in den Felswänden, in denen einst Eremiten lebten, unter anderen direkt neben dem Kloster die Höhle des heiligen Johannes von Gouverneto (Johannes der Fremde), der um das Jahr 1100 gewirkt haben soll. Die 150 Meterlange Höhle ist zu 40 Metern begehbar. Die Legende berichtet, dass Johannes von Gouverneto auf der Flucht auf seinem Mantel aus dem Nahen Osten über das Meer an der Küste von Akrotiri, unterhalb der heutigen Klosterruine, landete. Danach lebte er mit 98 Gefährten in den dortigen Höhlen, wo er auch starb.
Die Schlucht, die von der Klosterbrücke überspannt wird, ist begehbar und endet an der sogenannten "Seeräuberbucht" im Meer. Hier befinden sich auch die Reste der Steinbrüche, in denen einst der leichte, poröse Sandstein („Aeolos“) abgebaut wurde, der in den oberhalb der Schlucht liegenden Klöstern verbaut wurde.
Der Strand von Stavros im Nordwesten der Akrotiri und der dem Ort gegenüberliegende Berg war 1964 Drehort für die Seilbahn- und Strandszenen des Films Alexis Sorbas von Michael Cacoyannis mit Anthony Quinn. Der Kameramann Walter Lassally hat sich in Stavros niedergelassen. Der Oscar, den er 1965 für Alexis Sorbas erhielt, ist heute in einem der Restaurants am Strand von Stavros zu sehen.
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