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Aken (Elbe)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Aken (Elbe)
Markierung
Deutschlandkarte, Position der Stadt Aken (Elbe) hervorgehoben
51.8512.0560Koordinaten: 51° 51′ N, 12° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Anhalt-Bitterfeld
Höhe: 60 m ü. NN
Fläche: 59,9 km²
Einwohner: 8734 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06385
Vorwahl: 034909
Kfz-Kennzeichen: ABI
Gemeindeschlüssel: 15 0 82 005
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 11
06385 Aken (Elbe)
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hansjochen Müller (SPD)
Lage der Stadt Aken (Elbe) im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Karte

Die verwaltungsgemeinschaftsfreie Stadt Aken (Elbe) liegt im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Aken am Südufer der mittleren Elbe liegt ca. 8 km westlich von Dessau-Roßlau in einem ausgedehnten Tieflandsgebiet innerhalb des Biosphärenreservates Mittelelbe. Etwa 15 km westlich von Aken mündet die Saale in die in diesem Abschnitt nur wenig Gefälle aufweisende Elbe. Östlich der Hafeneinfahrt ändert sich der Flussverlauf (West-Ost-Richtung) in Richtung Nordwesten.

[Bearbeiten] Ortsteile

Kleinzerbst, Kühren, Lorf, Mennewitz, Obselau und Susigke sind Ortsteile der Stadt.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1875 5.092
1880 5.284
1890 6.109
1933 10.151
1939 11.490
1970 12.154
1990 10.223
1995 10.186
2000 9.777
2005 9.017
Quellen 1875-1939: Statistik des Deutschen Reichs, Alte Folge Band 57; (neu) Bände 150, 240, 401, 450, 451, 552 (Verlag für Sozialpolitik, Wirtschaft und Statistik Berlin)
ab 1970: Stadt Aken (Elbe)

[Bearbeiten] Bürgermeister

Bürgermeister von Aken ist seit 1990 der Sozialdemokrat Hansjochen Müller. Er wurde in den Jahren 1994, 2001 und zuletzt am 9. März 2008 im Amt bestätigt.

[Bearbeiten] Geschichte

Erstmals erwähnt wird die Burg Gloworp (Altstadt) im 12. Jahrhundert. Die Stadt selbst wird 1219 durch die Nennung des Bürgermeisters Waltherus de Aken erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1270 ist der planmäßig angelegte Ort Civitas. Der Name dürfte von dem altgermanischen Ahha abgeleitet sein (Ort der Quellen oder Ort bei den Wasserläufen). Wahrscheinlich kamen die niederrheinischen Siedler aus dem ebenfalls von Ahha abgeleiteten Aachen. Seit 1680 war Aken als sogenannte Immediatstadt direkt dem brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg unterstellt und lag bis 1807 im Holzkreis.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Bahnhof Aken

Mit der Bahnstrecke Köthen–Aken (Elbe) existierte eine Verbindung zur Kreisstadt Köthen (Anhalt). Aken war Endhaltebahnhof. Der ÖPNV wurde zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 auf dieser Strecke eingestellt.

Aken verfügt seit 1891 (Baubeginn: 1889) über einen Binnenhafen.

Aken liegt an der B 187a von Zerbst/Anhalt nach Köthen, der einzigen direkten Straßenverbindung zwischen diesen beiden Städten, die zwischen Aken und Steutz durch eine Gierseilfähre unterbrochen wird. Außerdem bestehen Straßenverbindungen nach Calbe (Saale) und Dessau-Roßlau durch die L 63. Vom südöstlichen Stadtrand gelangt man zu den Ortsteilen Susigke und Kleinzerbst und weiter nach Elsnigk zur B 185.

Der Hafen der Stadt Aken wurde Ende des 19. Jahrhunderts angelegt. Nach der politischen Wende 1989 war der Betrieb zunächst von der Treuhandanstalt verwaltet bis 1993 die Stadt Aken das Unternehmen übernahm. Sie gründete die Hafenbetrieb Aken GmbH und bis 2008 wurden etwa 15,5 Millionen Euro unter anderem in einen trimodalen Container-Terminal sowie einen Schwergut-Terminal investiert.[1]

[Bearbeiten] Ortsansässige Unternehmen

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Springbrunnen auf dem Markt

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Geschichtsdenkmal

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Ehrenbürger

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen

[Bearbeiten] Verweise

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Aken (Elbe) – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Fußnoten

  1. Mitteldeutsche Zeitung - Köthener Zeitung, Positive Bilanz vom Elbufer - 15,5 Millionen Euro wurden hier in 15 Jahren investiert, 19. Sept. 2008
  2. Siehe Rainer Hering: Witte, Otto Karl Emil. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 13, Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7, Sp. 1427–1439.
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