Outils :Vous avez un site web ? Un blog ?
Technorati reactions rencontre |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Ravensburg | |
| Höhe: | 596 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,2 km² | |
| Einwohner: | 2561 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88319 | |
| Vorwahl: | 07565 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RV (alt WG) | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 36 004 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schwalweg 10 88319 Aitrach |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Kellenberger | |
Aitrach ist eine Gemeinde im Südosten Baden-Württembergs und gehört zum Landkreis Ravensburg.
Inhaltsverzeichnis |
Aitrach liegt im württembergischen Allgäu zwischen Leutkirch im Allgäu und Memmingen an der Mündung des Flüsschens Aitrach in die Iller.
Die Gemeinde Aitrach grenzt an die folgenden Städte und Gemeinden: Im Norden an Rot an der Rot im Landkreis Biberach, im Osten an die kreisfreie Stadt Memmingen in Bayern und Lautrach im bayerischen Landkreis Unterallgäu, im Süden an Aichstetten und im Westen an Bad Wurzach (beide Landkreis Ravensburg).
Neben dem Kerngebiet Aitrach bestehen noch folgende Teilgemeinden:
Daneben gehören zu Aitrach noch folgende Ortsteile und Wohnplätze: Marstetten, Ferthofen, Ober- und Untermuken, Schmiddis, Schnaggenberg, Rotengrund, Baniswald, Sigglis, Vogelherd, Wald, St. Johann, Stibi, Rank, Burghalde, Pfänders, Oberhausen, Riedhof.
Die erste urkundliche Erwähnung von Aitrach stammt aus dem Jahre 838. In dieser Urkunde, die im Kloster St. Gallen aufbewahrt wird, geht es um ein Tauschgeschäft zwischen dem Kloster Kempten und dem Grafen Wanning. Sehr stark ist die Geschichte Aitrachs mit der Geschichte der Burg Marstetten verbunden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war das Dorf nahezu ausgestorben und erholte sich nur sehr langsam wieder.
Aitrach gehörte früher zum Landkreis Wangen, mit dem es 1973 im Landkreis Ravensburg aufging.
Aitrach ist wie das gesamte Umland römisch-katholisch geprägt. Die Gemeinde ist Sitz der Pfarrei St. Gordianus und Epimachus in Aitrach, der Pfarrei St. Johann Baptist in Treherz und der Pfarrei St. Johann Baptist in Mooshausen. Alle Pfarreien gehören zum Dekanat Leutkirch im Allgäu und zum Bistum Rottenburg-Stuttgart.
Die evangelische Kirchengemeinde Aitrach umfasst auf etwa 300 km² Fläche die Gemeinden Aitrach, Tannheim, Aichstetten, sowie die Orte Haslach (Ortsteil von Rot an der Rot) und Hauerz (Ortsteil von Bad Wurzach). Die Diaspora-Gemeinde (nur 13 % der Einwohner der Gemeindegebiets sind evangelisch) gehört zum Dekanat Ravensburg und hat 1100 Mitglieder (Stand 2004). Zudem gibt es auch eine neuapostolische Kirche im Ort.
Der Gemeinderat besteht seit der Wahl 2004 aus 13, auf fünf Jahre gewählten, Gemeinderäten und dem Bürgermeister. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:
Amtsbeginn von Thomas Kellenberger war der 12. Januar 2008.
Mit der Stadt Leutkirch im Allgäu und der Gemeinde Aichstetten wurde eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.
Die Kirchen St. Gordianus und Epimachus in Aitrach und St. Johann Baptist in Mooshausen zählen zu den bedeutendsten Bauwerken der Gemeinde. Die Burgruine Marstetten befindet sich noch heute im Besitz des Hauses Waldburg. Der ehemalige Zehntstadel stammt von 1511 und ist das älteste noch original erhaltene Gebäude im Ort.
Die Haupterwerbsquelle der Aitracher Bürger war neben der Landwirtschaft der Holzhandel und die Illerflößerei. Zu manchen Zeiten war jeder zweite Mann ein Flößer. Mit den Niedergang der Flößerei setzte eine erste Industrialisierung ein. Mühlen siedelten sich an und der Kies- und Steinabbau gewann an Bedeutung, Schotter für die Eisenbahn wurde begehrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich der Strukturwandel vom armen Flößer- und Bauerndorf zu einer Gemeinde, die maßgeblich von Handwerk und Industrie geprägt wird, verstärkt fort.
Aitrach ist durch die Bundesautobahn 96 (Lindau (Bodensee) - Memmingen - München) an das überregionale Straßennetz angebunden. Durch das nahe Autobahnkreuz Memmingen besteht auch eine Anbindung in Nord-Südrichtung mit der A 7. Im Ortsteil Marstetten befindet sich ein Bahnhof, der die Gemeinde über die Bahnstrecke Leutkirch–Memmingen mit dem Schienennetz verknüpft. Im Ort kreuzen sich die Landesstraße L 260 und die Kreisstraße 7922. Durch den Ortsteil Ferthofen führt die Landesstraße 2009.
Am Ort befinden sich mehrere Unternehmen, hauptsächlich im Gewerbegebiet Ferthofen. Hier ist auch der Weltmarktführer im Bereich Parksysteme, die Firma Klaus Multiparking, ansässig. Im Ort selbst befindet sich ein Supermarkt und eine Metzgerei.
Im Hauptort gibt es eine Grund- und Hauptschule. Im Teilort Mooshausen besteht dazu eine reine Grundschule. Für die jüngsten Einwohner gibt es den Kindergarten Arche Noah.
Achberg | Aichstetten | Aitrach | Altshausen | Amtzell | Argenbühl | Aulendorf | Bad Waldsee | Bad Wurzach | Baienfurt | Baindt | Berg | Bergatreute | Bodnegg | Boms | Ebenweiler | Ebersbach-Musbach | Eichstegen | Fleischwangen | Fronreute | Grünkraut | Guggenhausen | Horgenzell | Hoßkirch | Isny im Allgäu | Kißlegg | Königseggwald | Leutkirch im Allgäu | Ravensburg | Riedhausen | Schlier | Unterwaldhausen | Vogt | Waldburg | Wangen im Allgäu | Weingarten | Wilhelmsdorf | Wolfegg | Wolpertswende