| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||||
| Kreis: | Stormarn | ||||
| Höhe: | 46 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 35,3 km² | ||||
| Einwohner: | 30.663 (31. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 869 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 22926 | ||||
| Vorwahl: | 04102 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | OD | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 62 001
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| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile/Stadtbezirke | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Manfred-Samusch-Str. 5 22926 Ahrensburg |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeisterin: | Ursula Pepper (SPD) | ||||
Ahrensburg (niederdeutsch Ahrensborg) ist eine Stadt im Südosten von Schleswig-Holstein und ist größte Stadt des Kreises Stormarn.
Inhaltsverzeichnis |
Ahrensburg liegt nordöstlich von Hamburg im mittleren Stormarn, einer südöstlichen Landschaft von Holstein. Es gehört zur Metropolregion Hamburg und grenzt an die Gemeinden Ammersbek, Delingsdorf, Großhansdorf, Siek, Braak und Stapelfeld sowie den Hamburger Stadtteil Volksdorf (Bezirk Wandsbek).
Das Ahrensburger Tunneltal weist zahlreiche Stationen spätpaläolithischer Rentierjäger auf. Der ebenen Talsohle folgt heute die Bahnstrecke Hamburg - Lübeck. Die Funde rund um das Tal sind so bedeutend, dass Frühgeschichtler im Allgemeinen von der 'Ahrensburger Stufe' sprechen.
Die Geschichte der Stadt geht zurück ins 13. Jahrhundert, als die Grafen von Schauenburg das Dorf Woldenhorn (aus dem später die Stadt Ahrensburg wurde) und die Nachbardörfer Ahrensfelde, Meilsdorf und Beimoor gründeten. Woldenhorn wurde im Jahre 1314 erstmals urkundlich erwähnt. Die Dörfer kamen 1327 zum Zisterzienser-Kloster Reinfeld, und Woldenhorn war Sitz des Klostervogts bis Mitte des 16. Jahrhunderts.
Um etwa 1200 wurde die „Arx Arnsburga“, auch Burg Arnesvelde genannt, gebaut. Zuvor stand dort eine noch nicht datierte Fluchtburg, deren Ausmaße durch die äußeren Wallgräben im Forst Hagen im Süden der Stadt noch gut erkennbar sind. Mündliche Überlieferungen sprechen von der Zeit der Wendenkriege im 10. Jahrhundert. Das Wappen der Stadt gibt die Burg Arnesvelde im oberen Wappenfeld wieder. Auf der Burg beheimatete Vögte sind 1295 und 1304 bezeugt. 1326 verlegte der Schauenburgische Graf Johann III. den Sitz seines Vogtes nach Trittau und gab die Burg auf.
Aus den Steinen der Burg wurde später das Ahrensburger Schloss errichtet.
Eigentlich errichtete der baulustige Peter Rantzau das Schloss Ahrensburg . Noch heute gibt es die Familie Rantzau , die das Ahrensburger Schloss als Museum spendete .
Mit der Säkularisation auf Grund der Reformation wurde der König von Dänemark Eigentümer des Gebiets. Er belohnte seinen Feldherrn Daniel Rantzau 1567 mit der Herrschaft über diese Dörfer. Sein Bruder und Erbe Peter Rantzau baute um 1595 den Renaissance-Herrensitz in Form einer Wasserburg und die Schlosskirche, heute die Wahrzeichen der Stadt. Vorbildlich war die Angliederung von "Gottesbuden" (Wohnungen für alte und mittellose Menschen) an die Kirche.
Das „Gut Ahrensburg“ gehörte zu den so genannten Adligen Gütern, die eine erhebliche Selbstverwaltung und Unabhängigkeit besaßen. Für die Bauern bedeutete die Herrschaft der Rantzaus allerdings Leibeigenschaft.
Das Gut der Rantzaus war Mitte des 18. Jahrhunderts stark verschuldet und wurde 1759 von dem Kaufmann Heinrich Carl von Schimmelmann erworben, der Schloss und Bauerndorf stark im Stil des Barock umgestaltete und auf dessen Pläne die heutige Anlage der Stadt zurückgeht. Schimmelmann erwarb Reichtum durch Waffen- Alkohol- und Sklavenhandel, insbesondere im Atlantischen Dreieckshandel.
Zum 7. Juni 1867 wurde das bisherige Gutsdorf Woldenhorn eine selbständige preußische Landgemeinde und benannte sich durch Beschluss der Gemeindeversammlung in Ahrensburg um. Es gehörte dem gleichnamigen "Amt Ahrensburg" an, aus dem es 1912 als dann amtsfreie Gemeinde wieder ausschied.
Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Hamburg nach Lübeck im Jahre 1865 wurde Ahrensburg zu einem beliebten Ausflugsziel im Hamburger Umland und die Einwohnerzahl stieg an. 1910 waren es bereits 2750 Einwohner. Eingemeindungen im Jahre 1928 führten zu einer Gebietsvergrößerung um 500 ha.
Auf dem Gebiet des ehemaligen Gutes wurden ab 1933 die Siedlungen „Daheim/Heimgarten“ (z. T. auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Ammersbek gelegen) und „Am Hagen“ (ursprünglich: „Franz-Seldte-Siedlung“) gebaut. Der Ansturm von Siedlern aus dem Hamburger Raum führte zum Entstehen der heutigen aufgelockerten Siedlungsstruktur.
Als Ahrensburg 1949 das Stadtrecht verliehen wurde, hatte es 17.775 Einwohner - rund die Hälfte davon Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemals deutschen Ostgebieten.
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Infrastruktur der Stadt stark ausgebaut. Zugleich siedelten sich zahlreiche Betriebe am Stadtrand an, die Ahrensburg zu einem bekannten Wirtschaftsstandort in Schleswig-Holstein machten.
Das vom Heftklammerhersteller Joh. Friedrich Behrens entwickelte Unternehmensmodell wurde nach der Stadt als Ahrensburger Modell benannt.
Von 1823 bis 1899 war Ahrensburg Sitz des Stormarner Propstes der evangelisch-lutherischen Kirche. Heute bestimmen - neben einer Baptistengemeinde, einer Elim-Gemeinde, sowie einer Freien evangelischen Gemeinde - drei evangelisch-lutherische und eine römisch-katholische Kirchengemeinde das religiöse Leben der Stadt.
Bis Anfang der 1930er Jahre bestand in Ahrensburg eine kleine jüdische Gemeinde, deren Synagoge allerdings wegen Baufälligkeit schon 1931 abgerissen werden musste. Noch heute kann man am Stadtrand (Ahrensburg-West) in der Nähe des Golfplatzes den jüdischen Friedhof (1822 angelegt) als Überbleibsel aus jener Zeit besichtigen. Seit 2003 gibt es wieder eine kleine jüdische Gemeinde, die für ein progressives Judentum (nicht-orthodoxe Glaubensrichtungen) eintritt.
Ahrensfelde wurde 1195 erstmals urkundlich erwähnt. Es bestand aus der im Forst Hagen gelegenen Burg und dem umgebenden Dorf. 1320 wurde die Burg bei Kriegshandlungen stark beschädigt. 1327 kam der Ort unter die Herrschaft des Kloster Reinfeld, das ihn der Vogtei Woldenhorn unterstellte. Von 1567 an gehörte Ahrensfelde für drei Jahrhunderte zum Adligen Gut Ahrensburg. Die Leibeigenschaft wurde 1797 aufgehoben, nachdem es bereits in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts darüber Auseinandersetzungen mit Gutsherr Detlev Rantzau gegeben hatte. 1867 wurde Ahrensfelde preußische Landgemeinde und gehörte bis 1948 zum Amtsbezirk Siek, anschließend bis 1951 zum Amt Ahrensburg-Land. Von 1951 bis zur Eingemeindung nach Ahrensburg 1974 gehörte das Dorf zum Amt Siek. Bei seiner Eingemeindung hatte Ahrensfelde 475 Einwohner.
Beimoor wurde erstmals 1300 als Streusiedlung urkundlich erwähnt. Ursprünglich zum Kloster Reinfeld gehörend, kam das kleine Dorf 1567 zum Adligen Gut Ahrensburg. Der Name bedeutet wohl Beeren-Moor. Mitte des 19. Jahrhunderts lag auf dem Gelände des Ortes neben einigen Erbpachtstellen, die 1788 nach Aufhebung der Leibeigenschaft geschaffen worden waren, auch ein Meierhof des Gutes. 1889 kam Beimoor, nunmehr preußische Landgemeinde, zum Amtsbezirk Ahrensburg, bis es bei Gründung der neuen Großgemeinde Ahrensburg 1928 dieser eingegliedert wurde. Es hatte damals 47 Einwohner.
In diesem Stadtteil liegen der gleichnamige U-Bahnhof und das Gewerbegebiet West. Ein Teil des Bredenbeker Teichs gehört zu diesem Stadtteil. Hier sind auch der kirchliche und der städtische Friedhof gelegen. Dazu kommt das Dorf Wulfsdorf an der Grenze zu Hamburg. Hier entstand im Jahre 2003 das Dorfprojekt "Allmende" mit fast 300 Bewohnern.
Der jüngste Stadtteil im Norden der Stadt ist nur durch die Bahnlinie (Vogelfluglinie) vom Industriegebiet Nord getrennt. Zu dem seit den späten 1970er Jahren geschaffenen Neubaugebiet Gartenholz kommt die ältere Siedlung Kremerberg am nördlichen Stadtrand.
Der Hagen war ursprünglich ein Waldgebiet, das an das Stellmoor-Ahrensburger-Tunneltal angrenzte. Es gehörte von jeher zur Vogtei Woldenhorn und ab 1567 zum Adligen Gut Ahrensburg. Der Gutsherr 1868 ließ das Gebiet für die Allgemeinheit sperren. Nach Auflösung des Gutsbezirks 1928 verkauften die Eigentümer große Teile des Hagener Landes als Bauland. Dort errichtete der Deutsche Siedlerbund um 1935 die Franz-Seldte-Siedlung (heute: "Siedlung am Hagen"). Auf weiteren Flächen wurde in 1930er Jahren die „Siedlung Waldgut Hagen“ erbaut. Der unbebaute Teil des Hagens steht seit 1982 unter Naturschutz. Nach Eröffnung der U-Bahnstation Ost in Ahrensburg entwickelte sich der Hagen zum beliebten Ausflugsziel der Hamburger.
Blasonierung: „In Silber eine rote, beiderseits von niedrigen, schwarz bedachten Türmen überragte Burg mit vorspringendem, schwarz bedachtem Torturm und offenem Tor. Darunter auf einem wachsenden roten Pfahl der schwarze stilisierte Schädel und die schwarzen stilisierten Schaufeln eines Rentiers.“[1]
Die Burg erinnert an die „Arx Arnsburga“ und die Rentierschaufeln verweisen auf die Ausgrabungen Alfred Rusts im nahegelegenen Stellmoor.
Blasonierung: „In einem weißen, oben und unten von einem breiten roten Streifen begrenzten Tuch die rote Burg und darunter das schwarze, stilisierte Rengeweih (mit Schädel) des Stadtwappens, etwas zur Stange hin verschoben.“[1]
Wahl am 2. März 2003
Durch die Stadt verläuft die Bundesstraße 75, seit 1990 unter Umgehung des Innenstadtkerns. Für den Verkehr bestimmend wirkt sich die Lage der Stadt an der Autobahn A 1 (Vogelfluglinie) aus, zu der Ahrensburg über eine Anschlussstelle im Südosten verfügt.
Ahrensburg ist über die Bahnstrecke Hamburg
Lübeck (im Regionalverkehr: R10) an das überregionale Streckennetz angebunden. In Planung ist ein weiterer Haltepunkt an dieser Strecke im Ahrensburger Stadtteil Gartenholz. Für den Baubeginn ist Ende 2008 terminiert, schon 2009 soll der Haltepunkt von den Regionalbahnen der Linie R10 angefahren werden können. Seit längerem im Gespräch ist der Bau einer S-Bahn-Linie S4. Seit November 1921 ist Ahrensburg durch die Walddörferbahn (jetzt U-Bahn-Linie U1) mit Hamburg verbunden. 1949 wurde Ahrensburg dadurch die vierte deutsche Stadt mit U-Bahn-Anschluss. Auf Ahrensburger Stadtgebiet liegen die U-Bahnhöfe Ahrensburg West und Ahrensburg Ost. Regionalverkehr, U-Bahn und Busse sind integriert in das Netz des Hamburger Verkehrsverbundes.
Die 1880 gegründete Schule in Ahrensfelde wurde 1966 geschlossen.
Neben dem Ahrensburger Schloss, der benachbarten Schlossmühle am Mühlenredder und der Schlosskirche mit den Gottesbuden, ist der Marstall zu nennen, sowie das Haus der Natur im Stadtteil Wulfsdorf. Neben dem Schloss steht auf einer Anhöhe eines der ältesten Gebäude der Stadt, das ehemalige Waschhaus der Grafenfamilie Schimmelmann, die Bagatelle. Dieses Haus wurde in jahrelanger Arbeit vom „Ahrensburger Bürgerverein“ renoviert und vor dem totalen Verfall gerettet.
Ahrensburg verfügt über ein Freizeit- und Hallenbad, das Badlantic. Neben der Nutzung als Spaßbad dient es auch verschiedenen Sportvereinen als Trainingsstätte.
Es existieren diverse Sportvereine, wie z. B. Ahrensburger Schützengilde e.V. von 1955, Ahrensburger Turn- und Sportverein von 1874 e. V. (dessen Damenmannschaft in der Saison 1988/89 in der Tischtennis-Bundesliga spielte), ASG Yawara Kampfsport und -kunst, DLRG Ahrensburg, Fechtclub Ahrensburg e. V., Fußballclub Ahrensburg e. V., Golfclub Hamburg-Ahrensburg, SC Fudji Ahrensburg, Katholische Skater Ahrensburg e.V., Großhansdorf Skunks Baseball, Judo Club Ahrensburg e.V., Spiel Sport Club Hagen Ahrensburg von 1947 e.V., Taekwon-Do Center Ahrensburg, TCA Tauchclub Ahrensburg, Tennis und Hockey Club Ahrensburg e.V., Wanderfreunde Stormarn e.V. im Wanderverband Norddeutschland e.V., Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Stamm Inka Ahrensburg e.V. und der älteste Verein der Stadt: Ahrensburger Bürgerverein v. 1874 e.V.
Alle Vereine für Jugendliche sind in einem Dachverband, dem Stadtjugendring, organisiert.
Außerdem unterstützen viele Ahrensburger Bürger die benachbarten Fußballvereine aus Hamburg (Hamburger Sport-Verein und FC St. Pauli).
Im Sommer ist das Naturbad Bredenbeker Teich (420.000 m² See, kleine Insel) ein beliebtes Ziel.
Im Süden befinden sich mehrere Naturschutzgebiete, die zum Wandern und Radfahren, Laufen und Walken einladen: Ahrensfelder Teich, Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal, der ehemalige Truppenübungsplatz Höltigbaum und Forst Hagen.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."