Die Kakai bzw. Yarsan (kurdisch: Kakaî und Yarsan ) oder auch Ahl-e Haqq (persisch-arabisch für „Volk der Wahrheit“) sind eine kurdische Religionsgemeinschaft, die zwischen der Grenze der Autonomen Region Kurdistan im Irak (um Halabdscha) und dem Iran in Lorestan und um Kermānschāh und in neuerer Zeit auch in westlichen Staaten in der Diaspora beheimatet ist. Diese weist Elemente des Schiitentum und vor allem deutliche Elemente des Jesidentum und Alevitentum auf. Die Mitgliederzahl wird auf 1.000.000[1] geschätzt.
Die religiöse Literatur der Kakai ist überwiegend auf Gorani (Hawrami und Leki) geschrieben, wobei die meisten Ahl-e Haqq lekisprachig sind. Die Yarsan selbst betrachten sich, unabhängig davon welchen Dialekt sie sprechen als Gûran(Goran)-Kurden (vgl. Bruinessen 2003; Kapitel: Gûran).
Die Kakai glauben an sieben aufeinander folgende Inkarnationen der Gottheit. Aus dem Sufismus (islamische Mystik) haben sie die Praktik des Dhikr übernommen, sowie das Teilen gemeinschaftlicher Mahlzeiten und das brüderliche Zusammenleben.
Zu den ersten wissenschaftlichen Beschreibungen der Kakai zählen die Arbeiten des russischen Orientalisten und Diplomaten Vladimir Minorsky.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."