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3D oder 3-D (laut Rechtschreibduden richtige Schreibweise) ist eine verbreitete Abkürzung für dreidimensional und ein Synonym für räumliche Körper.
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Ein Objekt in 3-D darzustellen bedeutet, jeden Punkt dieses Objekts und seine Position im Raum durch einen Vektor abzubilden, dessen Komponenten die Koordinaten im dreidimensionalen Raum festlegen. Das Koordinatensystem wird dann folgendermaßen bezeichnet:
und speziell für zweidimensionale Koordinatensysteme mit einer zusätzlichen Höhenordinate:
Der Begriff 3-D wird überwiegend bei der trigonometrischen Berechnung und Herstellung von räumlichen Volumenmodellen verwendet.
Bei Angaben in 3-D Koordinaten kann es sich allerdings auch um Objekte handeln, die weniger als 3 Raumdimensionen haben und bei denen die dritte Koordinate eine andere Eigenschaft beschreibt, wie Zeit, Farbe, einen Farbkanal einer Bildserie oder eines Satellitenbilds der Erde:
Ist beispielsweise die 1.Koordinate eine Raumachse, die 2. die Zeitachse und die dritte eine Farbe, so kann man eine Strecke beschreiben, die mit der Zeit Länge und Farbe ändert. Auch könnte man sich eine Fläche vorstellen, die mit der Zeit ihre Form ändert, wenn es sich um eine zweidimensionale Fläche mit einer Zeitangabe handeln – wie etwa bei einer Zeitreihe von Bildern, Fotomontagen, in Dateien etc.
Ein dreidimensionales Modell, das zusätzlich noch durch eine Zeitachse definiert wird nennt man 4D-Modell. Dieser Begriff wird sowohl in der Physik für die Raumzeit, als auch im übertragenen Sinne für Computermodelle und Animationen verwendet.
Linienmodelle werden in der Regel durch Punkte mit je zwei Koordinaten beschrieben, die sich auf einer Ebene mit der Höhenordinate Z=0 befinden. Durch die zusätzliche Definition eines Hochzugswertes durch den die Linie zusätzlich eine Höhe in Richtung der Z-Achse erhält kann man jedoch aus einem zweidimensionalen Linienmodell sehr einfach ein räumliches Modell erzeugen. Da die Verschneidung der Hochzugslinien jedoch nicht mathematisch-geometrisch klar definiert ist und es daher zu unerwarteten optischen Effekten kommen kann, werden diese Modelle als 2,5-D oder zweieinhalbdimensional bezeichnet.
Viele abbildungsspezifische Probleme und die Orientierung im Raum können durch die räumliche Wahrnehmung des Menschen gelöst werden, die darauf beruht, dass durch den Abstand der Augen zwei unterschiedliche ebene Bilder auf der Netzhaut zu einem Bild mit einer räumlichen Tiefe (Z) zusammengesetzt werden, mit deren Hilfe wir den Vordergrund vom Hintergrund unterscheiden können.