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Äschen

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Äschen
Arktische Äsche (Thymallus arcticus)

Arktische Äsche (Thymallus arcticus)

Systematik
Teilklasse: Echte Knochenfische (Teleostei)
Überordnung: Protacanthopterygii
Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)
Familie: Forellenfische (Salmonidae)
Unterfamilie: Thymallinae
Gattung: Äschen
Wissenschaftlicher Name
Thymallus
Linck, 1790

Die Äschen (Thymallus - bezugnehmend auf den charakteristischen, thymianartigen Geruch) sind eine Gattung der Salmoniden. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Europa, Sibirien, die Mongolei und Nordamerika. Die Süßwasserbewohner sind in kalten Seen und Flüssen zu Hause. Sie ernähren sich überwiegend von benthischen Wirbellosen, Insektenlarven und Anflugnahrung, insbesondere ältere Exemplare erbeuten auch kleine Fische.

Der spindelförmige Körper der Äschen ist mäßig gestreckt und seitlich leicht abgeflacht. Der verhältnismäßig kleine Kopf trägt eine kleine und meist leicht unterständige Mundspalte, die höchstens bis unter den Augenvorderrand reicht. Auffällig sind die nach vorn spitz zulaufenden Pupillen, die den Überlappungswinkel der beiden Gesichtsfelder und damit den Bereich des Binokularsehens vergrößern. Augenfälligstes und mit zunehmenden Alter stärker hervortretendes Merkmal ist die große, fahnenartige Rückenflosse. Wie fast alle Forellenfische tragen auch die Vertreter dieser Gattung eine Fettflosse. Die homocerke Schwanzflosse ist tief gegabelt, die Brustflossen setzen unmittelbar hinter dem Kiemendeckelrand an. Die Bauchflossen stehen im hinteren Rumpfbereich, ihr Ansatz ist hinter dem der Rückenflosse. Im Unterschied zu den anderen Mitgliedern ihrer Familie sind die den gesamten Rumpf und den Schwanzstiel bedeckenden Cycloidschuppen der Äschen verhältnismäßig groß.

[Bearbeiten] Systematik

Die Systematik der Äschen ist nicht vollständig geklärt und war in der Vergangenheit häufigen Änderungen unterworfen. Nelson benennt vier bis fünf Arten: eine Spezies in Europa, zwei in der Mongolei, eine Art in Nordasien und -amerika und eine weitere mögliche Art im Amurbecken[1].

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Joseph S. Nelson: Fishes of the world, Fourth Edition, Wiley & Sons, Hoboken 2006, ISBN 978-0471250319. S. 201
  2. Artenliste nach www.itis.gov
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